Austausch mit der EU-Delegation in Bern zur Zukunft der Beziehungen Schweiz–EU
Der Auslandsverband Schweiz CDU-CSU traf in Bern den Botschafter der Delegation der Europäischen Union in der Schweiz und Liechtenstein, S.E. Andreas Künne, sowie seinen Stellvertreter Tobias Franke zu einem Austausch über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union, die demokratische Beteiligung von im Ausland lebenden Wahlberechtigten sowie mögliche Formen einer künftigen Zusammenarbeit.
Vertreter des Auslandsverbandes Schweiz CDU-CSU im Gespräch mit dem Botschafter der Delegation der Europäischen Union in der Schweiz und Liechtenstein, S.E. Andreas Künne, und seinem Stellvertreter Tobias Franke in Bern.Der Besuch des Auslandsverbandes Schweiz CDU-CSU beim Botschafter der Delegation der Europäischen Union in der Schweiz und Liechtenstein, S.E. Andreas Künne, und seinem Stellvertreter Herrn Tobias Franke am 19. Juni 2026 in Bern diente dem Austausch über die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sowie über mögliche Formen einer Zusammenarbeit zwischen der EU-Delegation und dem Auslandsverband Schweiz CDU-CSU. Herr Tobias Franke wird von der EU-Delegation als stellvertretender Missionsleiter, Botschaftsrat sowie Sektionsleiter Politik, Presse und Information geführt.
Im Gespräch wurde das bisherige Engagement des Verbandes wohlwollend aufgenommen, insbesondere die Bereitschaft, im Ausland lebende Wahlberechtigte stärker für Europa- und nationale Wahlen zu sensibilisieren und zur demokratischen Beteiligung zu motivieren.
Ein gemeinsames Anliegen bildete der verlässliche Zugang zu Wahlunterlagen für im Ausland lebende Wahlberechtigte. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass andere europäische Staaten, etwa Rumänien oder Frankreich, praktikablere und niedrigschwelligere Verfahren bereits erfolgreich anwenden.
Thematisiert wurden die Bedeutung der Bilateralen III und die Frage, wie Stabilität, Souveränität und demokratische Kontrolle im Verhältnis Schweiz–EU angemessen miteinander verbunden werden können. Erörtert wurde zudem, inwiefern die Diskussion um ein mögliches Ständemehr die politische Debatte zuspitzen und einen sachlichen Dialog über Rechtssicherheit, Marktzugang, Forschung, Energie und institutionelle Verlässlichkeit überlagern könnte.
Für die weitere Zusammenarbeit sagte Botschafter Künne die Mitwirkung an einer gemeinsamen Veranstaltung zur Förderung des Verständnisses zwischen der Schweiz und der Europäischen Union zu. Darüber hinaus soll der regelmässige Austausch zwischen der EU-Delegation in Bern und dem Auslandsverband Schweiz CDU-CSU fortgesetzt und vertieft werden.