Auslandsverband Schweiz CDU-CSU begrüsst EU-Ratsbeschluss

Pressemitteilung vom 26/02/2026 - Auslandsverband Schweiz CDU-CSU begrüsst EU-Ratsbeschluss zum Abkommenspaket mit der Schweiz

Der Auslandsverband Schweiz CDU-CSU begrüsst den Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 24. Februar 2026 zur Autorisierung der Unterzeichnung des neuen Abkommenspakets mit der Schweiz. Der Schritt setzt ein wichtiges Signal für wirtschaftliche Verlässlichkeit, stabile Rahmenbedingungen und eine verbindliche Zusammenarbeit im Energie- und Binnenmarktbereich.

Der Auslandsverband Schweiz CDU-CSU begrüsst den Beschluss des Rates der Europäischen Union vom 24. Februar 2026, die Europäische Kommission zur Unterzeichnung des neuen Abkommenspakets mit der Schweiz zu autorisieren. Der Verband wertet diesen Schritt als wichtiges Signal für Stabilität, wirtschaftliche Verlässlichkeit und energiepolitische Zusammenarbeit im Herzen Europas.

Mit dem Ratsbeschluss werden zentrale Bereiche der Kooperation – darunter Binnenmarkt, Elektrizität, Lebensmittelsicherheit und Gesundheit – institutionell neu geordnet und dauerhaft abgesichert. Ziel ist es, die bestehenden engen wirtschaftlichen und regulatorischen Verflechtungen zwischen der EU und der Schweiz auf eine rechtlich stabile Grundlage zu stellen.

„Die wirtschaftliche Realität ist seit Jahren enger verflochten, als es die institutionellen Strukturen zuletzt abgebildet haben. Klare Regeln und verlässliche Verfahren schaffen Planungssicherheit für Unternehmen und stärken die Versorgungssicherheit im Strombereich“, erklärt das Präsidium des Auslandsverbands Schweiz.

Nach Auffassung des Verbands profitieren beide Seiten von dem Abkommenspaket. Für die exportorientierte Schweizer Wirtschaft bedeutet ein gesicherter Zugang zum europäischen Binnenmarkt reduzierte regulatorische Risiken und höhere Investitionssicherheit. Zugleich stärkt eine verbindlich geregelte Zusammenarbeit im Elektrizitätsbereich die Netzstabilität und die energiepolitische Resilienz in geopolitisch angespannten Zeiten.

Auch für die Europäische Union ist ein institutionell geklärtes Verhältnis zur Schweiz von strategischem Interesse. Die Schweiz gehört zu den wichtigsten Handelspartnern der EU und spielt im kontinentaleuropäischen Stromnetz eine zentrale Rolle. Ein dauerhaft ungeklärter Zustand würde nach Einschätzung des Verbands Investitionen, Industriekooperationen und Forschungsnetzwerke auf beiden Seiten belasten.

Der Auslandsverband Schweiz CDU-CSU sieht sich in seiner ordnungspolitischen Linie bestätigt, wirtschaftliche Integration mit klaren rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbinden. „Offene Märkte benötigen transparente Verfahren und berechenbare Regeln. Der Ratsbeschluss schafft genau diese Grundlage“, so der Verband abschliessend.